Der Bass am Handgelenk

musictech.jpg

"Start Ups in MusicTech" panelists

Bessere Produktionsbedingungen, mehr Auswahl für die Hörer und mehr Möglichkeiten für alle, sich zu verbinden und auszutauschen. Auf dem Musicday stellten vier Start-up-Projekte ihre Ideen zum innovativen Musikmachen und -hören im Talk "Start Ups in MusicTech" vor:

Soundtrap

Überall kreativ sein, überall arbeiten, überall aufnehmen, mixen, anhören. Die App "Soundtrap" ist eine Anwendung, die auf allen Geräten und an allen Orten funktionieren soll. Die Grenzen des Aufnahmestudios werden durchbrochen und Künstler können jeden kreativen Einfall unterwegs umsetzen. Vanja Steinholtzs Vision einer erleichterten Musikproduktion präsentiert sich in einer App mit bunten Musikspuren und soll Musikmachende überall auf der Welt verbinden.

Basslet

Auch Julian Vogels Idee richtet sich an kreative Musiker. Das kleine Armband mit dem runden Knopf, das aussieht wie eine Armbanduhr, gibt wie ein Metronom den Takt an. Spielt jemand einen Song, zum Beispiel auf einem Instrument wie der Gitarre, gibt das "Basslet" aus, ob er im Takt war. Die Idee dabei ist die der Optimierung: Besser werden und sich mit anderen austauschen – Selftracking für Musiker sozusagen.

We Are Music

Und wenn die Musik aufgenommen ist, wie kann sie verbreitet werden? Einen Plattenvertrag bekommen schließlich nur die wengisten MusikerInnen. Michael Pinto und sein Team von "We Are Music" (WAM) wollen die Verbreitung der Songs erleichtern. WAM versammelt alle Auftritte in Social-Media-Plattformen und bündelt sie, um für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. "Fuck A Recordlabel" heißt die Idee.

Basslet

Die letzte Idee des Panels geht an die HörerInnen. Sie richtet sich an alle, die Konzerte lieben, den Bass unter der Haut spüren wollen und die Gänsehaut der intensiven Klänge vermissen, wenn sie ihre Lieblingssongs nur auf Kopfhörern hören. "Basslet" ist ein Armband, das die Bewegung der Musik per Vibration auf das Handgelenk überträgt und direkt mit dem Player verbunden wird. Daniel Büttner will, dass die Songs zu spüren sind. Alles soll beben, nicht nur die Ohren.

Foto: re:publica/Jan Michalko (CC BY 2.0)

Speaker: 

Tags: