CANCELLED: Induktive Generationenempathie – Wie informiert sich ein junger Mensch?

Research & Education
re:publica 2015

Kurzthese: 

im Zuge des Medienwandels wird viel geredet und noch mehr behauptet über die die Mediennutzung der unter 20-Jährigen. In dem Workshop wollen wir uns zunächst den Stand der Forschung anschauen, um dann die besagte Generation selbst zu Wort kommen zu lassen. Denn wer kann besser Auskunft geben über die Nutzungsgewohnheiten der Jugend, als sie selbst?

Beschreibung: 

Die Verkaufszahlen von Printprodukten (und damit auch die Werbeumsätze) gehen fast ausnahmslos rapide zurück, während die durchschnittliche Onlineverweildauer via Computer, Tablet oder Smartphone kumuliert steigt. Die technische Innovation Internet hat bestimmte Aspekte des Alltagslebens nachhaltig verändert. Mit zunehmender Online-Verbreitung sinken die Verkaufszahlen und Umsätze der Medien: Mal wird Internet als der Totengräber, mal als die Rettung des Journalismus erklärt. Aber was ist eigentlich mit den jungen Leuten? Wie stillt ein durchschnittlicher 17-jähriger sein/ihr Informationsinteresse? Welche Medien, Seiten, Netzwerke nutzt dieser junge Mensch über den die nicht mehr ganz so jungen Leute verächtlich bis bewundernd gerne und viel reden? Oft mit einem emphatisch tradierten Kulturpessimismus, der seit hunderten von Jahren gepflegt wird und hauptsächlich negatives über die nachfolgende Generation zu berichten weiß. Doch dieser Kulturpessimismus sagt meistens wenig über eine Generation aus, sondern mehr über den Postulaten und dessen gekränkte Eitelkeit, da die Nachfolgegeneration tradierte Verhaltensweisen nicht 1 zu 1 übernommen hat und eigene Wege geht. 2015 wird der Jahrgang, in dessen Geburtsjahr (1997) DSL flächendeckend in Deutschland eingeführt wurde, volljährig. Wir möchten daher nicht über die Generation der Unterzwanzigjährigen reden, sondern versuchen uns in sie hineinzuversetzen. Und das geht am besten, wenn man sie fragt und mit ihnen redet. Unser Workshop Generationenempathie versucht eigene bzw. bekannten Verhaltensweisen und Mediennutzungsverhalte zu ignorieren und sich in junge Menschen hineinzuversetzen, um eine Perspektive für den Journalismus und der Informatiosgewinnung der Zukunft zu entwickeln. Dafür möchten wir uns erst mit aktuellen Ergebnissen aus der Forschung auseinandersetzen und dann mit denen zusammensetzten, die es wirklich wissen müssen: 4 Mädchen und Jungen zwischen 14 und 17. Sie sollen selbst zu Wort kommen und vorurteilsfrei sagen, wie sie sich informieren und auch unterhalten.

STG-J
Mittwoch, 6. Mai 2015 - 12:30 bis 13:30
Deutsch
Workshop
Beginner

Tracks

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Speakers

wissenschaftlicher Mitarbeiter