Geld verdienen mit Selbstbefriedigung? So macht´s die deutsche Sexbloggerszene

Culture
re:publica 2016

Kurzthese: 

Na klar, Sex sells und ist ja angeblich so wahnsinnig omnipräsent – aber stimmt das eigentlich wirklich? Wieso gibt es dann in Deutschland so viele Food- oder Reiseblogs aber so wenige hochwertige Sexblogs? Wieviele Blowjobanleitungen brauchen wir noch? Wie lässt sich guter Sex monetarisieren? Und was sagt eigentlich Mama dazu?

Beschreibung: 

Let's talk about Sex, Baby – und zwar am besten bitte schön öffentlich unter vollem Namen im Internet. Sex ist zwar angeblich omnipräsent, aber oft reden wir eher über ihn als mit ihm. Wir lästern über das Bild Seite-drei-Mädchen, schimpfen auf die Pornografisierung der Jugend von heute oder machen uns über 50 Shades of Grey lustig. Sex ist als Diskurs Teil einer Empörungs – oder Selbstverbesserungskultur, die eigenen Unsicherheiten bleiben außen vor.

Deswegen gibt es seit einem Jahr Lvstprinzip, einen Freiraum für sexuelle Gedanken, inzwischen einer der größten Sexblogs im deutschsprachigen Raum.

Warum ist diese Art von Gegenöffentlichkeit wichtig? Wie kann man sie monetarisieren? Und wie macht's die restliche Sexbloggerszene in Deutschland?

Stage T
Montag, 2. Mai 2016 - 19:45 bis 20:15
Deutsch
Vortrag
Beginner

Speakers