Macht mit beim GIG Makerspace 2015

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Credit: re:publica/Gregor Fischer (CC BY-SA 2.0)

Wollt ihr eine Android-App bauen, könnt aber nicht programmieren? Welche nützlichen Dinge können wir noch aus all der Technik herstellen, die wir sonst wegschmeißen? Wie kann 3D-Druck das Leben von Kindern in Kenia verbessern? Und was hat ein Handy-Ladegerät mit Motorrad-Taxis in Uganda zu tun? Oder habt ihr euch schon immer gefragt, wie das Innenleben eurer Gadgets aussieht, aber habt euch noch nicht getraut hineinzuschauen? Ja? Nein? Vielleicht? Die gute Nachricht: Der GIG Makerspace hat die Antworten.

Aber vorweg: Was ist ein Makerspace? Im Grunde ist es Workshop und neue Art des Lernens zugleich. Aber es bietet Menschen auch die Möglichkeit, sich durch das gemeinsame Basteln und Schrauben zu vernetzen. Ein Makerspace ist ein Ort, an dem ihr ein paar der Technologien, die zunehmend unser Leben bestimmen, aufschrauben, erforschen, modifizieren und neu zusammensetzen könnt. Makerspaces gibt es in den verschiedensten Formen, Farben, und Ausprägungen: manche nennen sich zum Beispiel Hackerspace, oder FabLab. Und obwohl diese unterschiedlichen Räume auf unterschiedlichen Konzepten beruhen, teilen sie alle ähnliche Grundsätze wie Offenheit und Gemeinschaft – diese ermöglichen, dass Teilnehmer untereinander Ideen austauschen, Unterstützung finden und voneinander lernen können.

Der GIG Makerspace schafft all das, indem er Innovatoren aus aller Welt zusammenbringt, die hier ihre Erfindungen für eine bessere Welt miteinander teilen können. Wir werden die interessantesten Innovationen in einer Reihe von Workshops erkunden, uns über die Fertigkeiten austauschen, die erforderlich sind um sie einzusetzen, und ein paar unserer eigenen Ideen umsetzen!

Das Programm, das nun feststeht, ist umfangreich und vielfältig. Von leicht skalierbaren IT-Lösungen für alle – beispielsweise eine Android-App entwickeln, ohne dafür eine einzige Zeile Code zu schreiben –, bis zum Konzept der „angemessenen Technologie“: technische Lösungen, die aus überall und jederzeit verfügbaren Mitteln konstruiert und leicht an die aktuelle Situation angepasst werden können. Ein paar davon werden wir auch selbst bauen, zum Beispiel ein (Do-it-together) Handy-Ladegerät oder ein simples digitales Landwirtschafts-Tool. Außerdem werden wir mehr über Hightech-Lösungen erfahren, neue Technologien wie Arduinos (und deren soziales Potenzial) erkunden, oder Fähigkeiten wie den Bau eines 3D-Druckers aus Elektronikabfällen trainieren.

Wir laden euch ein mitzumachen und mitzuspielen, euch die Hände dreckig zu machen, neue Leute kennenzulernen und Neues zu lernen und lehren. Es wird ausreichend Gelegenheit geben, euch im Makerspace über eure Ideen und euer Wissen auszutauschen – das können wir euch also nur wärmstens empfehlen!

Bildnachweis: re:publica/Gregor Fischer (CC BY-SA 2.0)

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