re:health – 3D-Druck, Depression im Internet und Open Design

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Introducing the funky re:health icon; design by Haarhaven & Uestion

Unser Konferenz-Track re:health beschreitet neue Wege bei der Gesundheit. Wir stellen euch nun erste Inhalte vor, das Programm wird aber natürlich noch in den kommenden Wochen ergänzt und erweitert. Denn wie geht die Gesellschaft mit der Digitalisierung im Bereich der Gesundheit um und welche Möglichkeiten ergeben sich dadurch, aber auch welche Nebenwirkungen – das vermittelt der Schwerpunkt re:health mit seinen vielfältigen und ganz unterschiedlichen Facetten.

Mit 3D-Druck die Welt verbessern – machen wir! Wir freuen auf das zukunftsweisende Projekt zum Thema 3D-Druck in Katastrophengebieten mit dem Titel "Humanitarian Makers – 3D Printing & Manufacturing in Disaster Zones". Andrew Lamb, Chefingenieur bei der Hilfsorganisation Field Ready, wird vom sinnvollen Einsatz von 3D-Druck zur Herstellung von medizinischen Werkzeugen und Utensilien für Krankenhäuser in Haiti 2014 berichten.

"Digitalisierung und seelische Gesundheit" – der Titel ist Programm. In der genannten Session berichtet Jan Kalbitzer vom Zentrum für Internet und seelische Gesundheit der Berliner Charité aus dem Arbeitsalltag. Aber was ermöglicht die Digitalisierung in Bezug auf einen offeneren/öffentlichen Umgang mit Krankheit? So erzählen Hagen Terschüren und Dominik Schott bei ihrer Session "Depression im Internet", wie sie das eigene Krankheitsbild der Depression über soziale Kanäle kommunizieren.

Apropos Internet – 40 Millionen Deutsche greifen auf etwa 10.000 Apps und Online-Services zu. Wir haben es hier mit neuen Tools zum Thema Gesundheit in der digitalen Gesellschaft zu tun, die sich ganz unabhängig von Regulationen und Interessen verbreiten und zudem nutzerzentriert entwickelt werden. Was bedeutet das für unser Top-Down-Gesundheitssystem? Alexander Schachinger spricht über "40 Millionen Deutsche Gesundheits-Surfer".

Zu guter Letzt findet sich selbstverständlich auch unser diesjähriges Motto Finding Europe wieder, etwa mit Best Practices aus europäischen Ländern: So stehen alle Zeichen beim britischen Gesundheitsdienst NHS auf Open Design. Anthony Zacharzewski stellt in seiner Session vor, wie der NHS Neues bei der Bürgerbeteiligung ausprobiert und eine offene Infrastruktur mit potentiell 50 Millionen TeilnehmerInnen aufbauen will.

In diesem Sinne darf auch Big Data als wiederkehrendes Thema nicht fehlen. Shari Langemak liefert eine kritische Auseinandersetzung mit der Auswertung und Monetarisierung von Patientendaten sowie der Risikogruppenanalyse in ihrem Vortrag "The Dark Side Of Healthcare Innovation: 5 Uneasy Questions We Neet to Ask Now"Wir sind gespannt auf das weitere Programm!

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